…ernsthaft! Diese Fragen nerven, „…du modelst jetzt ja“ oder du „modelst ja immer noch„, weil ich vor einigen Jahren mal eine Misswahl gewonnen habe. Ja ich durfte mich 2012 „Miss Spessart“ nennen und nein, dass ist nicht das „erfolgreichste“ Ereignis in meinem Leben gewesen, mit dem ich gerne prahle. Allerdings hatte diese Misswahl damals schon verdammt viel Spaß gemacht und mir viele Erlebnisse beschert, wie weitere Wahlen, schöne Hotelbesuche, ein paar schöne „Fotoshootings“ usw. und ich habe dadurch viele tolle Menschen kennen gelernt. Genau deshalb war dieses Erlebnis etwas Besonderes für mich und falls ich es  irgendjemandem erzähle, dann  nur deshalb, zwar schade, dass manche Leute deshalb denken, dass ich arrogant wäre, denn ich bin wirklich die Letzte  die das ist oder die sich für jemanden besonderen hält. Ich habe die Teilnahme an keinem Tag bereut, obwohl ich doch finde, dass der Gewinn einer solchen Wahl, welche in einem Festzelt stattgefunden hat, kein „besonderer Erfolg“ ist, aber so eine Schärpe und vor allem so ein Krönchen will dann doch jedes Mädchen gerne – ich bin mir sicher, da widerspricht mir keine…

…und das Schönste daran, bzw. mein persönliches Highlight an dieser Wahl, war, dass ich gemerkt habe wie schön es ist, wenn Familie und Freunde hinter einem stehen und wie dankbar ich dafür bin! Ich hatte wohl den coolsten Fanclub ever dabei! An dieser Stelle, Danke dafür, ich weiß ihr seid die Besten!


Blogger müssen keine Models sein

Aber worauf ich eigentlich raus will: Ich bin Blogger, deshalb muss ich doch noch lange kein Model sein und ich bin auch viel lieber Blogger, als Model. Das bin ich nämlich auf keinen Fall und das weiß ich auch. Ich bin gerade mal 1,70m, wiege mehr als 50 kg und das typische Modelface, mit hervorstechenden Wangenknochen habe ich schon ganz und garnicht. Oft sind erfolgreiche „Inluencer“ zwar Nahe dran oder Modeln nebenbei, aber ich bin mir sicher, mit ein wenig Ausstrahlung und Selbstbewusstsein geht es auch ohne. Außerdem inszeniere ich eben unglaublich gerne und ich glaube, dass ist genau das, was einen „Blogger“ heutzutage ausmacht. Die richtige Pose und der perfekte Blickwinkel, genau wie Location und das drum herum sind das Geheimnis!

Inszenierung und Übung

Dabei bin ich auch nicht immer selbst das was inszeniert wird, auch mal mein Essen wird liebe voll in die perfekte Position gebracht, mit der perfekten Deko, dafür muss ich dann dafür in Kauf nehmen, dass ich es letztendlich kalt essen muss. Ich bin eben schon immer ein kreativer und künstlerischer Mensch. Aber auch Übung macht den Meister, anfangs habe ich für jedes Bild das Instagram gelandet ist, gefühlte 1000 Bilder gemacht, unter welchen dann eines dabei war, auf dem alles gestimmt hat. Mittlerweile weiß ich wie ich möglichst vorteilhaft „pose“, aus welchem Blickwinkel das Bild besonders schön wird oder was meine Schokoladenseite ist – auf jeden Fall meine rechte Seite! Es gibt eigentlich kaum Bilder auf welchen ihr mich von der linken Seite seht, weil ich meine rechte Seite eben viel viel schöner finde.

Make up als kleines Hilfsmittel

Ich hatte früher mit Make Up nie viel am Hut, bzw. konnte ich als Teenie so absolut garnicht damit umgehen. Mittlerweile habe ich aber die Basics „gelernt“, zumindest bin ich ganz so zufrieden so und mit ein bisschen Übung oder Tutorials bekommt das Jeder hin, da helfen YouTube Videos am Besten.

Seinen Stil finden

Das Gleiche wie für das Make up gilt für den Stil, den hatte ich früher absolut nicht, mein Kleidungsstil war mehr ein Drama, als inspirierend oder gut inszeniert. Aber auch hier macht Übung den Meister oder besser gesagt, mit der Zeit findet ihr eueren Stil von selbst oder lasst euch von Bloggern inspirieren… dazu müsst ihr auch nicht zwangsweiße allen Trends hinterher eifern, der ganz eigene und individuelle Stil ist einfach der authentischste und passt am besten zu euch. Trend hin oder her, wer will schon das 1000 Gucci Shirt, mit dem gleichen Lederrock kombiniert sehen?

Happy Easter!

Der Look ist schon vor ein paar Tagen entstanden, als es noch etwas wärmer in Würzburg war… Im Moment zeigt sich der Frühling ja leider nicht gerade von seiner schönsten Seite und heute hat es das Aprilwetter auf die Spitze getrieben und es hat tatsächlich geschneit! Please, sun come back! 

Wer mir nicht auf Instagram folgt, dem wünsche ich auf diesem Weg noch frohe Ostern bzw. hoffe ihr habt die Osterzeit genoßen und viel Zeit mit eueren Liebsten verbracht!

Bildschirmfoto 2017-06-26 um 16.09.49

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0 Comments

Ich bin nicht besonders und schon gar kein Model – aber Blogger!

  1. Ein toller Beitrag! Tatsächlich fragt jeder erst einmal ob man also Model ist. Wenn man mit „nein, ich bin Blogger“ antwortet verstehen 70% der Leute aber sowieso nicht, was das genau zu bedeuten hat. Darum nenne ich es jetzt manchmal einfach „Internetmodel“ hahaha.
    Wunderschön bist du! Hab eine schöne Woche.

  2. Ein wirklich schöner und ehrlicher Post 🙂 <3!!
    Das tolle am Bloggen ist doch, dass man eben nicht die 90 60 90 Maße haben muss, sondern dass es um den Inhalt, den Ehrgeiz und die Liebe zum Bloggen geht oder?
    Trotzdem finde ich es sehr cool, dass du eine solche Misswahl mitgemacht hast, ich hätte mich das glaube ich niemals getraut!

    Liebe Grüße
    Sophie von https://aperturewanderlust.wordpress.com/

  3. Zum Thema BLOGGER zwei GEDANKEN
    aus meinem Tagebuch:
    *
    Bloggen ist hilfreich …

    Weil ich b l o g g e ,
    bin ich doch nicht v e r r ü c k t .
    A B E R
    es ist ungemein h i l f r e i c h,
    um es nicht zu werden !
    ___
    © PachT 2016
    ___

    66. Geburtstag eines Bloggers

    So lange
    meine SCHREIBEREI
    keine SCHMIEREREI
    wird, geht es mir
    trotz zunehmendem ALTER gut !
    ___
    © PachT 2011
    ( “ scribo ergo sum – ich schreibe, also bin ich “ )

  4. Wie wahr, meine Liebe! Du hast hier den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich bin ja der Meinung ,dass hier das eine mit dem anderen rein gar nichts zu tun hat. Leider sieht das nicht jeder so.
    Deine Sneaker sind übrigens der Hammer <3

    Alles Liebe,
    Trixi

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