Hey Girls, willkommen in meiner Schein- und Traumwelt – ja genau so ist es und ich stehe zu 100% dazu. Glaubt mir, bei vielen Influencern ist es mehr Schein, als Sein – also glaubt nicht immer alles was ihr seht.

Hey Girls, willkommen in meiner Schein- und Traumwelt – ja genau so ist es und ich stehe zu 100% dazu. Glaubt mir, bei vielen Influencern ist es mehr Schein, als Sein – also glaubt nicht immer alles was ihr seht.

Wie ich gerade darauf komme euch das zu erzählen? – Die letzten Tage sehe ich auf Instagram einen rosaroten Himmel der schöner ist als der andere und fast jeder Blogger ist gerade dem Trend verfallen, seine Himmel in einem Hauch von Rosatönen zu versenken. Anfangs dachte ich noch, wow wie schön das aussieht und wie viel Glück man haben muss genau dann, wenn sich der Himmel so schön einfärbt, perfekt gestylt dazu stehen und einen „Fotografen“ dabei zu haben, der es schafft einen selbst gut aussehen zu lassen und dem Himmel nicht seinen traumhaft schönen Anblick zu nehmen – denn das ist keinesfalls einfach… Aber ich bin mir sicher bei 95% der Bilder, sah der Himmel eigentlich ganz anders aus. Bei mir ist er übrigens total oft überbelichtet, das Wetter war nicht besonders schön, wie es dann letztendlich nicht auf den Bildern wirkt oder der Himmel sieht einfach total langweilig aus.

Rosarote Zuckerwattewolken

Ich wollte auch direkt so einen Himmel und ein paar Bilder davon sind schon in meinen Instagram Feed gerutscht. Ich hab dann ein wenig gegoogelt, mich bei anderen Bloggern schlau gemacht, wie ich das möglichst einfach hin bekomme – ich kenne mich zwar mit Photoshop aus, allerdings wäre mir das dann für die Anzahl an Bilder die ich poste viel zu aufwändig. Mit ein paar Kniffs und einer App hab ich letztendlich eine ganz easy Variante gefunden, die ich euch spätestens Anfang nächster Woche hier auf dem Blog verraten werde, damit auch ihr solch schönen Bilder zum Träumen lassen hinbekommt.

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Schnappschüsse und Momentaufnahmen sind lange keine Realität mehr

Zurück zur Instagram-Fake-Welt: Wie widersprüchlich es doch ist, dass Instagram eigentlich eine App ist, auf der man schnell Schnappschüsse und Momentaufnahmen posten kann. Doch wer mittlerweile noch denkt, alle Influencer posten Realtimeaufnahmen, Frühstücken nur im Bett oder die absolut perfekte Pose war Zufall, der hat doch irgendwie etwas verpasst… Übrigens sind manche Bilder die poste schon Tage alt, weil ich einfach nicht eher Zeit dazu hatte oder sie mir gerade nicht in meinen Feed gepasst haben.

Allerdings finde ich das nicht schlimm, im Gegenteil, man kann seine Kreativität so viel besser ausleben und sich inszenieren. Und mal ehrlich, wer würde heutzutage z.B. noch ein Urlaubsbild am Strand posten, bei dem man in unvorteilhafter Pose mehr Speckröllchen sieht, als man eigentlich hat, verschwitzt ist und das Make up verschmiert ist – sogar junge Mädels ohne große Followerzahlen würden das nicht tun. Jeder will sich eben von seiner besten Seite zeigen. So hat sich das eben gewandelt, vielleicht war es auch einfach schon immer so. Früher konnte man nur eben einfach keine 50 Selfies schießen, um sich das perfekte auszusuchen (wenn man überhaupt in irgendeiner Weiße Selfies gemacht hat – von meiner Mama habe ich zumindest noch keines entdeckt).

Die perfekte Pose

Das Gleiche wie für Selfies gilt natürlich auch für andere Bilder. Wie viele Fotos wohl entstanden sind bis ich dieses Bild ausgewählt habe? – Einige (Ich glaube etwa mindestens 15). Drehung nach links, damit mein Hintern mehr Licht durch das Fenster abbekommt. Perspektive nach unten „gelegt“, damit der Hintern noch besser zur Geltung kommt. Kopf etwas mehr neigen, damit es nicht aussieht, als hätte ich ein riesengroßes Doppelkinn, weil das Foto von unten geschossen wurde. Augen zu damit, das Bild natürlich aus sieht und dann war es natürlich nicht so einfach, dass das Spiegelbild perfekt sitzt usw.

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Ist man so nicht ein schlechtes Vorbild? – Genau das ist einer der Gründe, warum ich gerade genau diesen Post schreibe, ich will euch vermitteln – zumindest denen die es noch nicht wissen, dass ihr nicht alles glauben dürft was ihr auf Instagram seht. Schaut meine Stories für ein bisschen mehr #Reallife und hinterfragt ab und an mal das ein oder Andere. Und meiner Meinung nach sollte man schon viel früher ein gesundes Bewusstsein dafür „erlernen“, was Realität und Märchenwelt ist.

Ich bin übrigens mit Sicherheit nicht gerade zufälliger Weise mitten durch Wiese und Felder gelaufen, weil ich das immer tue. Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht wo dieser Look gut aussehen würde und dann hat mir die Locaton einfach gut dazu gepasst. Manchmal ist noch nicht mal das Outfit das, was ich wirklich an dem Tag getragen habe und ich bin nur für das Foto kurz hineingeschlüpft…

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In diesem Beitrag soll es erst mal genug sein, nur über die „gestellten“ Bilder zu reden, es gibt da noch so einige weitere Themen, die deutlich machen wie sehr die Welt von Instagram aus Schein und Sein besteht, was nicht immer negativ sein muss – aber das wäre an dieser Stelle zu viel.

Wie nutzt ihr die App? Stören euch zu viele „gestellte“ Bilder oder inspirieren sie euch?

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Categories: Fashion

11 Comments

Gedanken zur Instagram-Fake-Welt + Outfit

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