Madeira – the flower island of Portugal

Madeira ist bekannt als die Blumeninsel, den mit ganzjährigen Temperaturen zwischen 10 und 25 Grad bietet sie das perfekte Klima und gehört zu Portugal, liegt aber in Mitten des atlantischen Ozeans.

Mein Bruder ist ein absoluter Blumenliebhaber und da er so begeistert von der Insel war, nachdem er dort mit seiner Freundin war, beschloss ich mit meiner Mama auch eine Reise dort hin zu machen – den sie liebt Blumen, mindestens genauso wie er! Aber die Vulkaninsel hat noch so viel mehr zu bieten, was ich versucht habe in diesem Blogpost festzuhalten und ist vor Allem auch für Wanderer wunderschön.

Meine Tipps und must-dos:

  • Regenschirm und wetterfeste Kleidung sollte man immer dabei haben, denn auf Madeira herscht ein Microklima, was heißt das Wetter kann ständig wechseln und ist alle Kilometer anders
  • am besten mietet man sich ein Auto und umfährt damit die ganze Insel, was ein riesiger „Spaß“ ist, weil man nur in Serbentinen und ständig auf und ab fahren muss
  • Touren auf eigene Faust machen, kommt billiger und man ist flexibler (vorher gut informieren und Karten besorgen sollte man sich aber)
  • an einer „levadas“ entlang laufen (könnte eine „Tour“ sein), das sind die Bewässerung-Kanäle die man überall auf Madeira findet, ähnlich wie das italienische Aquädukt
  • einen typischen Likörwein, produziert auf der Insel Madeira probieren

Funchal, Hauptstadt von Madeira

Funchal ist Madeiras Hauptstadt und hier ist auch der Hafen an dem einige große Kreuzfahrtschiffe, wie zum Beispiel die Aida halten, deshalb sind auch fast alle Touristen hier. Am besten man kauft sich eines dieser Touribus-Tickets, so bekommt man einen guten Überblick über die Stadt und passiert alle wichtigen Sehenswürdigkeiten. Am Hafen befindet sich auch eine Seilbahn mit der man den ganzen „Hügel“an den Madeira gebaut ist,  bist nach Monté hinauffahren kann bis zu dem botanischen Garten Monte Palace Tropical Garden.

Definitiv ein must-do ist einen typischen Markt auf Madeira zu besuchen und sich durch sämtliche Früchte durch zu probieren, die wir in Deutschland nicht haben oder die viele einfach nicht kennen…

Eine ganze besondere „Sehenwürdigkeit“ Funchals, bzw. ein kleiner Geheimtipp, sind die vielen bemahlten Türen rund um den Hafen der Stadt, dort ist eine Tür schöner bemalt als die Nächste.

Cabo Girão

Wer sich ein Auto mietet und durch Funchal und durch Câmara de Lobos bis in die „Berge“ oder besser gesagt, den „Hügel“ hinauffährt der kommt an den Cabo Girão – was zu einer der höchsten Steilklippen Europas gehört. Dort kann man auf einer Aussichtsplattform durch einen Glasboden 580m steil nach unten bis aufs Meer schauen.

 

Levada-Wanderungen

Es gibt rund 2.000 km Levadas – erbaut zwischen 1400 und 1900 – oder Drainage-Kanäle auf der Insel, wie bereits erwähnt dienen diese als Wasserzulieferung, welche heute noch genutzt wird und man kann an vielen von ihnen entlang wandern. Wir beschlossen, die 25 Fontes-Tour zu machen, Wasserfällte ist jedoch „gut“ ausgelegt, wenn dann waren es fast nur kleine Wasserfälle. Da es auf Madeira ein Mikroklima gibt, sind wir natürlich mitten in ein kleines Regenwetter geraten, was uns jedoch nicht von unserer Tour durch den Lorbeerwald (hier gibt es einfach unglaublich viele Lorbeerbäume oder auch Eucalyptus) abgehalten hat und am nächsten Tag hatten wir, nicht wegen der Strecke, aber wegen den gefühlten Millionen Stufen einen unglaublichen Muskelkater.

 

Ponta de São Lourenço

Die Halbinsel im Osten der Insel ist wie eine langgezogene Zunge auf der über Hügel und geologischen Gesteinsformationen ein Weg bis ganz an die Spitze des Naturreservat führen – der Weg bis ganz nach vorne kann schon einmal Stunden in Kauf nehmen, vor allem wenn es so windig ist, dass man sich gut am Zaun bzw. dem gespannten Drahtseil festhalten muss.

Porto Moniz

Bei Porto Moniz gibt es eine recht alte Seilbahn, diese wurden damals gebaut, um den Bauern das Erreichen ihrer Felder zu vereinfachen und man findet sie häufer auf der Insel. Dort verbindet sie das dorf Achadas da Cruz mit Fajã da Quebrada Nova und eine Fahrt ist ein kleines Abendteuer, weil die super steil gespannt sind.

São Vicente

Sao Vicente ist ein klienes Dorf auf der gegenüberligenden Seite von Funchal und in dem Besucherzentrum/Museum kann man die aus dem 18. Jahrhundert stammenden Grotten (Grutas) und alte unterirdische Lavakanäle bestaunen und viel über die Entstehung der Insel erfahren.

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7 Gedanken zu “Madeira – the flower island of Portugal

  1. Madeira ist wirklich wunderschön. Ich war letztes Jahr auch da, nur leider stand die Insel ab dem zweiten Tag in Flammen und von den Blumen war nicht mehr so viel zu sehen:(

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