Weihnachtsbäckerei

Weihnachten steht bald vor der Tür und was darf da auf keinen Fall fehlen? – Natürlich die Weihnachtsplätzchen. Ich freu mich ja schon immer ungefair zwei Monate vor Dezember darauf endlich Plätzchen zu backen und kann mich dann meist garnicht entscheiden, welche Sorten ich alles backen soll. Für alle Schleckermäulchen – wie ich selbst – habe ich hier meine Lieblingsrezepte für euch zusammengestellt, dass sind auch die Plätzchen die es bei uns schon Jahre lang Zuhause gibt, ab und an kommt dann mal ein Neues dazu, aber back to basic schmeckt einfach gut.

Butterplätzchen

(Eigelbverwendung – diese Plätzchen eigenen sich am besten in Kombination mit Makronen, denn dafür wird nur das Eiweiß verwendet; Rezept folgt weiter unten)

Was braucht man dafür?

  • 300g Mehl
  • 120g Zucker
  • 210g Butter
  • 3 Eigelb

Alles in eine Schüssel geben und solange kneten bis es einen schönen Teig ergibt (Ich gebe immeralles auf einmal in die Schüssel; Butter bei Zimmertemperatur). Ich lasse den Teig meist über Nacht draußen ruhen, so lässt sich der Teig am nächsten Tag am besten verarbeiten.  Den Teig dann auf der bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig ausrollen. Anschliesend stecht ihr Plätzchen mit eueren Lieblingsweihnachtsmotiven wie Sternchen, Christbäume oder Herzchen aus – traditionell werden sie mit Eigelb bestrichen und bunten Streuseln bestreut, auf meinem Bild seht ihr sie gebacken und anschließend mit buntem Zuckerguß bestrichen und Smarties dekoriert.

Heißluft 160°C, 15 Minuten

 

Hier habe ich meinen Teddybärbutterplätzchen noch eine Haselnuss in die Arme gegeben – sind die nicht zuckersüß?

Himbeer-Terrassen

Für dieses unheimlich leckeren Plätzchen verwende ich das auch das Butterplätzchenrezept von weiter oben und dieses Jahr habe ich sie mit Himbermarmelade gefüllt. Je nach Geschmack kann man aber auch Johannisbeere oder andere Marmeladen verwenden.

Die Marmelade wird etwas mit Rum vermischt, um die Plätzchen lange haltbar zu machen – wenn sie nicht schon eher von kleinen Naschkätzchen vernascht werden.

Schwarz-Weiß-Gebäck

Diese Plätzchen sind auch eine Variation meiner Butterplätzchen, dazu wird in die Hälfte des Teiges 1-2EL Kakao gemischt, je nachdem wie dunkel ihr es gerne haben möchtet. Der Teig muss dann solange geknetet werden bis ihr eine einheitlich braune Masse habt. Dann stecht ihr wie bei den Terassen größere Plätzchen aus und tauscht jeweils die inneren Teile – so bekommt ihr wunderschöne Plätzchen.

Kokusmakronen

(Eiweißberwendung – hier kann man hervorragend das übrige Eiweiß der Butterplätzchen verwenden)


Was braucht ihr dafür?

  • 4 Eiweiß
  • 200g Kokusraspeln
  • 65g Quark
  • 150g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Tropfen Buttermandel
  • 2 Tropfen Rumaroma

Als erstes schlägt man das Eiweiß mit einer Prise Salz und einem EL Wasser steif. Am besten eignet sich die Überstellprobe, haltet die Schüssel verkehrt herum – bleibt das Eiweiß in der Schüssel ist es steif genug, falls nicht, habt ihr eine riesengroße Sauerei. Anschließend gebe ich die restlichen Zutaten hinzu und hebe diese gut unter – nicht mehr zu lange verrühren, sonst fällt das Eiweiß zusammen und sie werden nicht mehr so schön flufig.

Der besondere Tipp, für meine Kokusmakronen verwende ich Quark so werden sie superschön saftig und man beißt sich nicht die Zähne aus.


Nussmakronen

(Eiweißberwendung)


Was braucht ihr dafür?

  • 4 Eiweiß
  • 200g Haselnüsse
  • 65g Quark
  • 150g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Tropfen Buttermandel
  • 2 Tropfen Rumaroma

Bei diesem Rezept gehe ich genauso vor wie bei den Kokusmakronen – ersezte lediglich Kokusnüsse durch Haselnüsse und der Quark ist nicht mehr notwendig.

Kissinger Brötchen


Was braucht ihr dafür?

Teig:

  • 150g Mehl
  • 150g geriebene Nüsse (Wal- oder Haselnüsse)
  • 150g Zucker
  • 100g Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt

Ich gebe alles in eine große Schüssel und knete solange bis eine schöne Masse ensteht. Genauso wie bei den Butterplätzchen lasse ich sie eine Nacht draußen ruhen, so lässt der Teig sich besser verarbeiten. Dann wird die Masse auf der bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und gleichgroße runde Plätzchen ausgestochen.

Heißluft 160°C, 20 Min.

Füllung:

  • Aprikosenmarmelade
  • 100 Schokoguß/Nussguß
  • 1/2 Walnüsse

Wenn die Plätzchen abgekühlt sind mischt ihr die Aprikosenmarmelade mit ein kleinwenig Rum (wegen der Haltbarkeit) und klebt immer zwei zusammen. Anschließend werden die Plätzchen mit einem Guß bestrichen – ihr könnt in den Schoko- bzw. Nussguß noch extra Nüsse geben oder die Plätzchen rund herum einmal in Nüssen welzen. Als kleines Highlight lege ich zuletzt noch eine Halbe Walnuss in den noch flüssigen Guß.

Nuss-Nougat Stangen

Hierzu habe ich den selben Teig genutzt wie bei den Kissinger Brötchen und habe zwischen zwei Plätzchen Nougat gefüllt – wer keinen zuhause hat kann dazu auch Nutella verwenden.

So das waren meine absolute Favouriten die ich jedes Jahr backe – ich hoffe sie überzeugen euch genau wie mich!

Viel Erfolg beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!

Was sind euere Lieblingsweihnachtsplätzchen?

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2 Gedanken zu “Weihnachtsbäckerei

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