Wie viel Nicole steckt in Coconuted? – und das wohl coolste Outfit mit Bikerjacket & Nietenboots

Neulich klingelt der Postbote und fragt „Wohnt hier eine Coconuted?“ – bin das ich? Denn eigentlich heiße ich doch Nicole. Aber klar wusste ich sofort, dass ich gemeint bin und nahm das Paket an.

Manchmal frage ich mich, wie viel Realität steckt eigentlich hinter „Coconuted“ bzw. wie viel Nicole steckt in „Coconuted“?! Instagram ist für mich eine richtige Sucht und Leidenschaft geworden und auch mein Blog macht mir nicht nur richtig viel Spaß, sondern ich lerne dadurch auch täglich dazu und lerne immer wieder neue Menschen kennen und mache neue Erfahrungen. Früher war ich, würde ich zumindest behaupten, eher das Matheass und die Deutschniete. Jeder Text den ich schreiben musste war eine kleine Qual und bei mindestens 80% meiner Schulaufsätze habe ich weniger Text geschrieben, als vorgegeben war, bzw. „empfohlen“ wurde – naja es hat eben gerade so gereicht. Aber mittlerweile kommt mir ein Thema in den Sinn und ich beginne zu schreiben und Ruck Zuck kann ich mich gar nicht mehr bremsen und am Ende bin ich dann sogar zufrieden damit…

Doch zurück zum Thema: Social Media vs. Realität. Was ist noch echt? Welcher Blogger bearbeitet seine Bilder denn nicht? Früher ging man zum Schönheitschirurgen, um sich seine Brüste zu vergrößern oder die Lippen aufspritzen zu lassen, doch in einer Welt von Facebook, Twitter und co. wird Photoshop zum neuen Trend. Leider besitze ich das zwar immer noch nicht, aber es gibt zahlreiche Apps zur Bildbearbeitung. Längst lege ich nicht mehr einfach wahllos Filter in Instagram über meine Bilder – meine Bilder bearbeite ich übrigens alle mit „SnapSeed“, tolle App die sogar kostenlos ist. Ich bin mir auf jeden Fall ziemlich sicher, wenn meine Bilder komplett unbearbeitet wären, würden mir nur halb so viele Menschen auf Instagram folgen oder meinen Blog lesen.

Doch ist das schlimm? – Finde ich nicht! Denn im echte Leben, achtet man doch auch darauf wie man sich bewegt und was man ausstrahlt. Also kann man doch auch seinen Instagram feed nach seinen Vorstellungen gestalten. Denn genau darin liegt meines Erachtens nach die Kunst – das richtige Maß an Retusche ist neben der richtigen Perspektive, dem perfekten Bildausschnitt, genauso wichtig wie sich gut zu Positionieren, um für sich selbst den perfekten Schnappschuss zu schießen. Nun gut, wenn einer meiner Follower mich auf der Straße nicht mehr erkennen würde, wäre das wirklich nicht mehr ich und davor habe ich auch manchmal ein klein wenig Angst – ich stell mir vor wie extrem peinlich das werden würde. Aber da das bisher nie passiert ist, sondern eher das Gegenteil der Fall war, finde ich, dass ein gewisses Maß an „Fälschung“ völlig in Ordnung ist und mir macht es sogar richtig Spaß und ich identifiziere mich mit „Coconuted“ zu 1000%! Wenn ich meinen Instagram feed sehe, sehe ich, ich nenne es mal so, mein kreatives Selbst.

Und es muss ja nicht immer an einem Selbst herum gebastelt werden, denn mit der Veränderung der Helligkeit kann man schon mal aus einem trüben bewölkten Tag ein Schönes-Wetter-Gute-Laune Bild machen oder durch die Veränderung der „Wärme“ wird das Bild gleich freundlicher.

Wie steht ihr zu dem Thema Bildbearbeitung?

Außerdem gibt es heute noch den wohl coolsten Look den ich dieses Jahr gepostet habe, zumindest meiner Meinung nach!

img_5217-1

snapseed-6

fullsizerender-10

img_5636-1

img_5995-1

Wie gefällt euch der Look?

Advertisements

20 Gedanken zu “Wie viel Nicole steckt in Coconuted? – und das wohl coolste Outfit mit Bikerjacket & Nietenboots

  1. Ich finde ein gesundes Maß an Bildbearbeitung (Schatten rausnehmen, Licht retouschieren etc.) kann man ruhig verwenden, das verbessert dann ja auch die Qualität der Bilder und davon lebt auch der Blog. Wenn man es allerdings so übertreibt, das einen die Leute nicht mehr erkennen, wäre das für mich echt zuviel 🙂
    Alles Liebe, Sandra

    Gefällt 1 Person

  2. Man sollte immer noch man selbst bleiben und das ist manchmal schwierig mit der Bildbearbeitung, wenn man an sich selbst retuschiert, wird man oft zu einer Person, die man zwar gern wäre, aber nicht ist, weil viele gar nicht wissen, wer sie überhaupt sind. Da muss man echt aufpassen und ein Maß für sich finden, hinter dem man zu 100% steht.

    Liebst Daniela
    von http://cocoquestion.de

    Gefällt 1 Person

    • Ja allerdings, das meinte ich mit, wenn Leute auf der Straße einen nicht mehr erkennen würden… Sowas wie Augenringe oder Hautunreinheiten, sind vor allem die Dinge die ich an mit selbst etwas „bearbeite“… Grüße Nicky

      Gefällt mir

  3. Ja, da stimme ich dir zu: ohne Bildbearbeitung geht heutzutage leider gar nichts mehr.. wobei ich persönlich es nicht so schlimm finde, denn es geht ja hier mehr um Ästhetik.. man kann ein Bild ja noch schöner machen, als es eh schon ist.. so lange man es in einen gewissen Rahmen ändert, hat dies nur Vorteile.. Außerdem finde ich es besser, man photoshopped, bevor man zum Schönheitschirurgen geht 🙂

    Und der Look ist echt toll 🙂

    **Ani**

    http://www.kingandstars.com

    Gefällt 1 Person

    • Ja da ich nur über diverse Apps bearbeite ist das ganze etwas beschrenkt, aber Helligket, Kontrast, schärfe … den Hintergrund lasse ich oft noch heller werden und nehme die Sättigung raus etc. =) Danke dir, Nicky

      Gefällt mir

  4. Oh ich denke, dass es ganz normal ist, seine Bilder zu bearbeiten. Ein bisschen Kontrast hier, ein bisschen Schärfe und Struktur dort… Als Bloggerin ist es doch ohnehin am Wichtigsten, dass die Texte 100% Du sind. Und solange das so ist, dürfen Bilder ohne schlechtes Gewissen optimiert werden. 😉

    Stay fabulous!
    Auri

    Gefällt 1 Person

  5. Ich denke es gibt kaum jemanden, der seine Bilder nicht bearbeitet 😉 Und das ist in Ordnung und finde ich gar nicht schlimm.. man kann ein Bild heller und freundlicher wirken lassen oder eine völlig andere Stimmung hervorrufen..
    Ich wünsche, dass ich mich mit der Fotobearbeitung besser auskennen würde, und viel mehr aus den Bildern rausholen könnte ^^ Ich versuch also meist die Helligkeit zu ändern, wenn möglich 🙂

    Toller Look übrigens 😉
    Liebe Grüße,
    Patricia

    Gefällt mir

  6. Sehr schöner Beitrag! Ich denke auch, dass Bearbeitung mittlerweile schon dazu gehört! Allerdings sollte man natürlich darauf achten dass das Bild trotz allem natürlich bleibt. Ich finde das Bearbeiten von Helligkeit, Kontrast, Sättigung etc. völlig in Ordnung.. aufpassen sollte man vor allem aber bei diesen Makeup Bearbeitungsprogrammen! 😀
    Ich finde deine Bilder schön so wie sie sind. Der Look gefällt mir auch sehr gut! 🙂
    Liebe Grüße, Laura

    Gefällt 1 Person

  7. Ich gebe dir völlig Recht! Das Bearbeiten ist absolut in Ordnung, so lange es in einem gewissen Rahmen bleibt und man sich selbst nicht unkenntlich retuschiert… und ich finde du findest ein perfektes Maß! Tolle Bilder und wie du schon sagtest: cooler Look!
    Liebe Grüße Selina

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s