Würzburg – (m)ein Dorf 

Hey meine Lieben, ich bin zwar nicht direkt hier aufgewachsen, viel mehr in einem noch kleineren Dorf mit nur 300 Einwohnern, aber habe schon immer einige Wochen in den Schulferien hier bei meiner Patin verbracht – in den Sommerferien auch schon mal drei Wochen hintereinander, verbinde deshalb schon immer sehr viel mit dieser Stadt und liebe Würzburg!

Nun ja, so richtig richtig lieben gelernt habe ich Würzburg eigentlich erst in den letzten Jahren – in der Zeit in der ich mich intensiver mit Blog und Instagram beschäftige und immer wieder neue und coole Spots zum „Shooten“ suche – ich bin kein Model, möchte auch definitiv keines sein, deshalb gehe ich mit dem Begriff „Shooten“ etwas vorsichtig um – und ja es gibt tatsächlich immer wieder Neues und Schönes zu entdecken! Wundervolle neue Ecken, neue Häuser, neue Restaurants neue Kunst in Form von Graffitis (ein wirklich wunderschönes habe ich in einem meiner letzten Posts gezeigt). Einen Spot den ich auf jeden Fall schon immer liebe ist der Residenzgarten, generell ist die Residenz ein wundersches Gebäude, welches immer wieder mal ein Foto wert ist – aber egal, ob Sommer oder Winter, durch den zauberhaften Garten laufe ich wirklich immer gerne mal durch!

Und in diesem Zusammenhang, möchte ich euch auch direkt einen neuen Look vorstellen – wie ihr vielleicht wisst, liebe ich Hüte und im Zusammenhang mit ein bisschen Boho, Fransen und co. kann ich im Moment garnicht genug davon haben (und euch hat mein Silvester-Look mit diesem Hut ja auch schon so gut gefallen).

… diese Stadt – Dorf meinte ich natürlich!

Warum ich finde, dass Würzburg ein Dorf ist? Also zuerst einmal meine ich das in keinem Sinne böse und im Großen und Ganzen ist das eine Eigenschaft, die ich an unserem schönen Würzburg liebe. Das ich so denke liegt wohl daran, dass man immer wieder die gleichen Leute trifft bzw. diese einem immer wieder bekannt vor kommen, obwohl Würzburg mit seinen knapp 130.000 Einwohnern doch eigentlich garnicht so klein ist – ich habe zumindest das Gefühl, dass es so ist. Unter der „Dorfjugend“ herrscht ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl, als unter den typischen Städtern und man unterstützt sich gerne untereinander, aber das „Dorfleben“, hat neben dem guten Zusammenhalt auch Nachteile! „Stellst du was an“, weiß jeder gleich Bescheid – gut, dass ist etwas übertrieben und natürlich bin ich ja immer anständig, aber falls doch nicht, ist es so. Das ähnelt schon etwas dem Fakt, wenn in meinem 300 Einwohner Dorf ein „neues“ Auto vor der Tür steht, weiß es am nächsten Tag Jeder und am übernächsten sind die lustigsten Gerüchte in die Welt gesetzt und am Ende bin ich dann „verlobt“, wenn mich eine Studienkollegien besucht hat…

Warum das „Dorfleben“ auch einen negativen Beigeschmack hat

Aber das ist nicht das Einzige negative, was diese Eigenschaft mit sich bringt. Vielleicht habt ihr diesen Post auf Instagram gesehen, unter welchem ich mich etwas aufgeregt habe, wie man doch von oben bis unten gemustert wird, wenn man etwas nicht der Norm entsprechendes trägt oder einfach anders ist. Ich bin mir sicher, wenn ich in Berlin im Schlafanzug vor die Türe gehe, dann ist das eben so, Jeder respektiert das und Jeder nimmt dich einfach wie du bist. Bei mir war es zwar nicht der Schlafanzug, aber ein Tüllrock – den ihr bei meinem zweiten Look in diesem Post seht, der wohl nicht zum Standart-Outfit eines Würzburgers gehört, aber ich hab gelernt darüber zu stehen und fühle mich inzwischen wohl, solange es mir selbst gefällt und hey – dann stolpere ich auch noch über einen Post von Levis auf Instagram, die einen Look posten der meinem eigentlich ganz ähnlich sieht! Dieses Bild hat mich dann noch mehr bestärkt und mich erst recht dazu gebracht, genau das zu tragen, was ich will – nicht was von einem „Blogger“, „Fashionblogger“ etc. erwartet wird!

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  • rechtes Foto gefunen auf Instagram @levis

Ich freue mich, euere Meinungen dazu zu hören und bin wirklich total gespannt!

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31 Gedanken zu “Würzburg – (m)ein Dorf 

    • Würzburg ist wirklich traumhaft und du solltest wirklich mal einen Stopp machen! Am besten im März eine „Wanderung“ zur Festung Marienberg und durch den blühenden Frühlingsresidenzgarten laufen… Liebe Grüße, Nicky

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    • Ich komme aus den Landkreis Würzburg und finde auch das es richtig schöne Stellen hat 🙂 besonders Residenz und die Festung oder die Weinberge sind toll 😍
      Liebe Grüße,
      Nina

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  1. Wurzburg scheint echt eine tolle Stadt (oder Dorf?!! hihi) zu sein, ich war noch nie dort aber der Residenzgarten schaut ja wirklich schön aus 🙂 Ich weiß genau was du meinst, daher bin ich auch recht froh dass man hier in Berlin wirklich rumlaufen kann wie man will. Andererseits ist es natürlich auch anonymer – wobei ich sagen muss, dass man im eigenen Kiez auch schon mehr voneinander weiß und den gleichen Leuten über den Weg läuft etc 🙂
    Deinen zwieten Look mag ich ürbrigenbs unglaublich gerne – der Tüllrock ist der Knaller!! ❤
    xxx und eine wunderbare Woche dir,
    Tina.
    http://styleappetite.com

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  2. wow haha ich komme dann echt aus nen dorf mit ca 2000 einwohnern 😀 😀 😀 jaja ich denk mir auch oft man wenn ich in ner großen stadt wohnen würde wäre das alles egal 🙂 ich arbeite ja auch in einer firma am land u jedes mal wenn ich eine ripped jeans trage muss ich hören: kannst du dir keine ganze leisten? haha sehr witzig

    deine kombi ist echt hammer 🙂 hab auch so was ähnliches aber wusste nicht wie ich es kombinieren soll
    danke für die inspiration 🙂
    glg katy

    http://www.lakatyfox.com

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    • Hehe, ach das ist so schön zu hören – das kenne ich nämlich zu gut und bestes Beispiel für so eine Aussage wäre mein Papa oder meine Oma, die wollte mir die Löcher immer am liebsten zu nähen!

      Danke für deinen lieben Kommentar!

      Liebe Grüße

      Nicky

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    • Das kenne ich einfach zu gut, immer wenn ich es mal schaffe so einen kleinen Städtetripp zu machen, denke ich mir – ach so easy und es gibt doch so viel zu sehen in unserem Deutschland, dass man das öfter machen muss und doch wird’s oft nichts..

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  3. Also ich liebe deine beiden Looks und vor allem der Rock ! Wow! 🙂 natürlich ist es immer so am Dorf, wenn man sich etwas „anderes“ anzieht, dass neugirige Blicke schon vorprogrammiert sind. Aber ich komme aus einem kleinen Dorf in Österreich mit gerade mal 2.000 Einwohnern und ich finde es doch schön, wenn man nicht mit der Masse mitschwimmt. Sobald man dies eben mal auf die Seite schiebt, ist das Dorfleben wunderschön. Toller Beitrag! Errinert mich sehr an mein zu Hause 🙂 alles liebe! :*

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    • Ja das meine ich ja auch – im Grunde finde ich es so schön, dass Würzburg irgendwo so „dörflich“ ist, aber solche Sachen, stören mich dann doch mal… und 2.000 waren für mich damals schon immer viele – im Vergleich zu unseren 300.

      Danke für deinen Kommentar und Grüße, Nicky

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  4. Ich finde Würzburg als Stadt unheimlich schön! Als Dorf würde ich es zwar nicht bezeichnen, aber eine Metropole ist es tatsächlich nicht 😄 Ich finde aber, gerade das macht den Charme der Stadt eigentlich aus!
    Allerdings ist dieses von oben bis unten gemustert werden echt nervig – da kann man aber wohl leider nicht viel dagegen tun 😪 Außer sich selbst ein dickes Fell zuzulegen 😔 Deine Outfits finde ich auf jeden fall allesamt grandios und super gelungen!

    Liebe Grüße
    Stephi von http://stephisstories.de

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    • Also was die Größe angeht ist es allemal kein Dorf, nur so manchmal kommt es mir so vor und das mit dem gemustert werden gehört auch wirklich zu eine der wenigen Dinge, die mir nicht ganz so gefallen – im Großen und Ganzen liebe ich die Stadt ja über alles.

      Liebe Grüße und danke dir für deinen lieben Kommentar!

      Nicky

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  5. Was du gerade gescrieben hast, habe ich so mitgefühlt. Ich komme auch von einem etwa kleineren Dorf in Hamburg und habe so oft das Gefühl, gemustert zu werden, wenn ich mal etwas trage, was nicht als „normal“ angesehen wird.
    Aber ich finde, es lohnt sich wirklich „mutig“ zu sein 🙂
    Ich finde deinen Look mit dem Tüllrock nämlich ganz zauberhaft ❤

    Hab eine wundervolle Woche!

    Liebst,
    Vicky

    http://fashiondiiary.com

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  6. Also ich fühle vollstens mit dir. Ich bin ja ein Landei und ripped Jeans trägt hier keiner. Wenn ich dann als Lehrerin mit meinen ripped Lieblingen vor die Türe gehe, höre ich meine Omi wie sie die Hände zusammenschlägt und meint, dass eine Frau Lehrerin doch nicht mit zerrissenen Hosen vor die Türe dürfe. Hiiiii!
    Heute kostet mich das ein mildes Lächeln und ich stehe mittlerweile über diese Dinge. Denn so wie meine Omi, denken fast alle.
    I am what I am! And what I am needs NO excuses! 😉
    Drückerchen!
    Eva
    Ps: In Würzburg war ich noch nie… aber was nicht ist, kann ja noch werden!

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    • Schön zu hören!!! Und ich steh genauso zu deinen Worten – genauso sehe ich das auch!

      Ein post über Würzburg wird noch folgen, also sei gespannt und so viel kann ich sagen, ein Besuch lohnt sich immer!

      Grüße, Nicky

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  7. Da kann ich dir zu 100% recht geben! Würzburg ist wunderschön und hat viel zu entdecken 😊 Meine Schwester lebt dort..Achja und das Landleben kenne ich auch nur zu gut! Komme aus einem Dorf in Süddeutschland mit 450 Einwohnern! Man wird leider bis heute immer doof angegafft.. naja was soll’s! Ich zieh mein Ding durch und du ja auch 😊
    Liebste Grüße,
    Vanessa
    https://cityhopperlook.com/

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    • Ja das ist einfach das Beste was man machen kann, solange es einen glücklich macht und man mit den Blicken leben kann=). Oh cool, dass deine Schwester hier lebt! Danke dir und Grüße, Nicky

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  8. WOW zwei wirklich wunderschöne Looks meine Liebe! Auch die Bilder finde ich sehr schön!
    Der Text ist richtig klasse, und ich versteh so gut was du meinst! Ich bin in einem wirklich sehr kleinen Dorf aufgewachsen und da ist man tatsächlich schnell anders als der Rest. Aber ich bin froh, dass ich so bin wie ich bin! 🙂 Und man lernt wirklich damit umzugehen 😉 Und das allerwichtigste ist ja ohnehin dass man sich selbst wohl fühlt und mit sich zufrieden ist! 🙂

    Liebste Grüße
    Bianca
    http://www.herzmelodie.com

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