Blogger, Influencer & Instagramer: typische Anfängerfehler

Hallo meine Lieben, ich weiß ich blogge nicht hauptberuflich, mehr aus reinem Spaß und bin bei weitem kein Star in dieser Szene, eher weit davon entfernt – dennoch glaube ich, dass ich bereits ein paar hilfreiche Erfahrungen gesammelt habe, die ich hier an euch weiter geben möchte und irgendwann hat ja bekanntlich Jeder mal ganz klein angefangen – jeder große Blogger, Influencer, Instagramer, Youtuber etc..

Außerdem möchte ich euch hier auf dem Blog noch einen Look zeigen, den manche von euch schon vor längerer Zeit in meinem Instagram Feed gesehen haben, aber der definitiv immer noch zu meinen Lieblingslooks gehört und da der doofe Winter einfach nicht verschwinden will, sind Timberlands im Moment ja immer noch ganz nützlich.

 

Vor ein paar Wochen habe ich euch auch schon ein paar hilfreiche Tipps für Instagram gegeben, aber in diesem Blogpost geht es eher mehr um das gesamte Paket und Anfängerfehler die man vermeiden kann.

Zu streng mit sich selbst sein

Wie bereits geschrieben, hat Jeder mal klein angefangen – mit der Zeit kommen Erfahrungen und dadurch lernt man schon von ganz alleine, was gut ankommt, was deine Leser lesen wollen und wann bzw. wie ihr am besten euere Leser erreicht. Gerade Instagram war ja ursprünglich gedacht, als App für schnelle Schnappschüsse, das heißt es muss wirklich nicht jedes Bild aussehen, als ob es für ein Hochglanzmagazin geschossen wurde.

Quantität statt Qualität

Poste lieber einen Blogpost die Woche, der interessant ist und deinen Lesern Mehrwert gibt, mit schönen Bildern etc., anstelle von fünf Posts die schnell in der Mittagspause abgetippt wurden, damit man halt etwas veröffentlicht hat. Das Gleiche gilt natürlich für Instagram, nervt euere Follower nicht mit 10 Bildern des selben Looks, ein paar gut ausgewählte sind perfekt und lasst euch ruhig etwas Zeit zwischen den Posts – nehmt die vielen Bilder dann doch lieber für den Blog her.

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Wenn wir schon beim Thema Qualität sind, schafft Blogposts mit Content der Mehrwert hat – zu diesem Thema werde ich in den nächsten Wochen noch einen detaillierteren Post schreiben. Macht euch wirklich Gedanken darüber, was ihr eueren Lesern mit geben könnt, denn nur so könnt ihr langfristig euere Leserschaft halten.

Keine klar definierte Zielgruppe

Angeknüpft an den Punkt Qualität, könnt ihr die natürlich nur schaffen, wenn ihr genau wisst, für wen ihr überhaupt bloggt, wer euere Leserschaft überhaupt ist und was diese den gerne lesen würde – also macht euch intensive Gedanken darüber, bevor ihr überlegt was ihr überhaupt postet.

Dein Blog ist Arbeit, kein Spaß 

Ich bin der Meinung wer sich dabei quält einen Blog zu schreiben und es als lästige Arbeit sieht, der sollte es wohl lieber gleich lassen, denn genau das werden euere Leser auch bemerken und so verlieren sie schnell die Lust daran bis ganz nach unten zu lesen.

jede Kooperationanfrage annehmen

Ihr habt gerade begonnen einen Blog zu schreiben, aktiv auf Instagram zu werden oder Ähnliches, Menschen gefällt was du tust, sie folgen dir und die ersten Firmen bieten dir Kooperationsanfragen an? Ich weiß wie das ist, wenn Jemand deine Arbeit belohnen möchte und dir etwas „schenken“ möchte. Aber nehmt nicht alles an, was ihr kriegen könnt, erst Recht nicht wenn es überhaupt nicht in eueren Feed passt. Denn ich bin mir sicher, wenn ihr „Werbung“ für total unpassende Dinge macht, werden euch euere Follower ziemlich schnell wieder entflogen und das gewonne Vertrauen direkt wieder verlieren.

Vergessen das Leben zu genießen

Klar, muss ich mein Essen manchmal kalt Essen, weil ich unbedingt ein tolles Instagrambild davon posten wollte, klar verschiebe ich schon mal ein Treffen mit Freunden, weil ich an meinem Blog arbeiten möchte oder noch Bilder „shooten“ möchte, aber vergesst dabei das „wahre“ Leben nicht und genießt einfach manchmal den Moment – ohne dabei an Social Media und co. zu denken. Mir fällt das meist dann am meisten auf, wenn ich reise und das erste was ich tue ist, ein Bild zu schießen, obwohl ich den Anblick einfach nur genießen müsste!

Alle Medien separat nutzen

Nutzt Social Media, wie Instagram und co. um von dort Leute auf eueren Blog zu ziehen und umgekehrt, bindet Plug-ins in eueren Blog ein, über welche man direkt auf eueren Instagram Feed kommt oder euch direkt auf Facebook folgen kann. Wenn ihr dann auf beispielsweiße Instagram ein Bild postet und damit auf einen Blogpost aufmerksam machen wollt, dann macht euere Leser neugierig, aber verratet dabei nicht zu viel.

Nicht mit den Lesern interagieren

Blogbeitrag schreiben – posten – fertig? Nein! Auf keinen Fall. Damit hat sich die Sache noch lange nicht erledigt, antworte auf Kommentare und Nachrichten, kommentiere und like auch bei Anderen, denn damit machst du auf dich aufmerksam und sei einfach für deine Leser da. So schaffst du ein gewisses Vertrauen und eine dauerhafte Anhängerschaft ist garantiert. Außerdem kannst du so auf Wünsche deiner Follower besser eingehen, sie können dir Verbesserungen vorschlagen und du kannst in Zukunft bessere Posts veröffentlichen. Ich nehme mir persönliche Nachrichten zumindest immer sehr zu Herzen und finde, dass sie mein „Tun“ bestätigen und freue mich sehr darüber, dass ich einige Leser bzw. Follower damit begeistern konnte.

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Habt ihr einen Blog? Nutzt ihr Instagram und co.? – wenn ja, was waren euere „schlimmsten“ Fehler?

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49 Gedanken zu “Blogger, Influencer & Instagramer: typische Anfängerfehler

  1. Toller Beitrag meine liebe und ich finde auch, dass man das echte Leben nicht vergessen soll und wie du sagtest, die Leser sollen einen Mehrwert haben. Ich sehe die Punkte genauso wie du und könnte nichts hinzufügen. Alles liebe und noch einen schönen Sonntag Abend :*

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    • Ich glaube das mit dem Essen ist einfach so typisch für Blogger/Instagrammer und doch immer wieder lustig, wie Leute das sehen, die das nicht machen und sich darüber aufregen =).
      Ich muss zugeben – ich kann auch nicht mehr ohne meinen Blog!

      Liebe Grüße, Nicky

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  2. Ein toller Beitrag! Der Look gefällt mir unglaublich gut und ich kann verstehen, warum er einer deiner liebsten ist!

    Du zählst da einige wertvolle Tipps auf, die vielen bestimmt helfen werden die gerade damit beginnen! 🙂
    Mein größtes Problem ist auch, dass ich manchmal zu sehr in die virtuelle Welt vertieft bin! Und ja, das mit dem kalten Essen kenne ich auch :’D

    Liebste Grüße
    Bianca
    http://www.herzmelodie.com

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  3. Hallo Liebes,
    ein wirklich toller, sehr ehrlicher Blogpost! Die Tipps sind super, bin auch noch nicht lange dabei und habe die gleichen Erfahrungen gemacht.
    Finde es so schade, wenn viele sich etwas tolles aufbauen und dann plötzlich unglaubwürdig werden, weil sie für wirklich alles Werbung machen.
    Love,
    Tori | https://abouttori.com

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    • Also ich muss wirklich sagen, ich hab auch schon Kooperationen angenommen, vor allem in meiner Anfangszeit – bei denen ich mir schwer getan habe sie dann „unter“ zu bringen und mich gefragt habe, warum?! und es total bereut habe, mittlerweile denke ich immer lieber vorher zwei mal darüber nach, ob ich das Produkt wirklich vertreten kann.

      Danke dür deinen lieben Kommentar und liebe Grüße, Nicky

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  4. Da hast du sowas von recht- tolle Worte . Ich blogge auch nebenbei, als Ausgleich, als Hobby, als Gegenstück zu meiner Arbeit im Büro. ich liebe es – es ist natürlich Arbeit im gewissen Sinne, aber es macht so unheimlich spaß.
    Deine Tipps sind klasse- und manchmal frage ich mich auch, ob diese Firmen überhaupt einen Blick auf den Blog geworfen haben. Manchmal auch noch total plumpe Anfragen ohne ein richtiges Hallo- nervig !!
    Deine Bilder sind toll- Outfit gefällt mir auch total
    Liebste Grüße
    tascha
    http://www.taschasdailyattitude.com

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    • Ja genau das denke ich mir auch manchmal – ich bin mir sicher zum Thema „Dreiste Kooperationsanfragen“ werde ich noch einen Post schreiben! Danke für deinen lieben Kommentar, Grüße Nicky

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  5. Liebe Nicky,

    vielen Dank für deinen tollen und ehrlichen Beitrag!
    Ich bin nun auch schon seid knapp 2 Jahren dabei und habe auch so einige „Anfängerfehler“ gemacht.
    Ich denke mit der Zeit lernt man seine Follower besser kennen und kann auch gut einschätzen, welche Themen wirklich auf Interesse stoßen 🙂
    Am Anfang ist es natürlich auch wirklich verlockend, bei den Kooperationsangeboten, die man bekommt, aber man sollte sich wirklich überlegen, was wirklich zu einem passt 🙂
    Mach weiter so, ich lese deinen Blog gerne ❤

    Hab eine wundervolle Woche!

    Liebst,
    Vicky

    http://fashiondiiary.com

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  6. Du hast ja soooo recht mit allem. Es ist harte Arbeit, die mir aber btw. ziemlichen Spaß macht. Vor allem aber benötige ich dabei auch Hilfe. Das Impressum zum Beispiel habe ich nicht alleine gemacht, oder aber auch bei den Fotos. Mein Schatz steht mir da immer sehr hilfreich zur Seite.
    Ich liebe meinen Blog, irgendwie ist er mein Baby, wenn du weißt was ich meine.
    Deshalb stört mich wahrscheinlich ein kaltes Essen (außer bei Burger!!!) nicht.
    😉
    Ich danke dir, für deinen herrlichen und hilfreichen Beitrag.
    Liebst!
    Eva

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    • Jaaa ich weiß genau was du meinst und mich stört es auch auf keinen Fall, wenn ich ein gutes Bild vom Essen hab, warte ich gerne zwei Minuten mit dem Essen…

      Liebe Grüße und Danke dir, Nicky

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  7. Vielen Dank für den tollen Beitrag! Ich habe erst vor etwa einer Woche meinen Blog begonnen (aus einer Laune heraus) und du hast mir durch diesen Post wirklich weiterhelfen können, da ich mich noch gar nicht so richtig auskenne. Einen schönen Abend wünsche ich dir 🙂

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